Z-Wert-Rechner
Bestimme den z-Wert aus gemessenen D-Werten bei verschiedenen Temperaturen. Der Rechner legt eine Ausgleichsgerade durch log(D) über T, ermittelt z und das Bestimmtheitsmaß und zeichnet die thermische Abtötungskurve.
Trage deine Messpunkte ein: Temperatur und den zugehörigen D-Wert (Dezimalreduktionszeit). Mindestens zwei Punkte – je mehr, desto robuster die Gerade. Die Zeiteinheit des D-Werts ist egal, solange sie überall gleich ist.
Thermische Abtötungskurve
D-Wert logarithmisch über der Temperatur. Punkte = Messwerte, Linie = Ausgleichsgerade (Steigung = −1/z).
Was ist der z-Wert?
Der z-Wert beschreibt die Hitzeempfindlichkeit von Mikroorganismen: Er gibt an, um wie viel Kelvin die Temperatur steigen muss, damit die Abtötung zehnmal so schnell läuft – also der D-Wert (Dezimalreduktionszeit) auf ein Zehntel sinkt.
Trägt man log(D) über der Temperatur auf, ergibt sich eine Gerade. Ihre Steigung ist −1/z:
z = (T₂ − T₁) / (log D₁ − log D₂)
Bei mehreren Messpunkten nutzt der Rechner die Methode der kleinsten Quadrate (lineare Regression) über alle Punkte und gibt zusätzlich das Bestimmtheitsmaß R² als Maß für die Güte der Geraden aus.
Typische Größenordnungen
- Feuchte Hitze (Dampf, RDG): z ≈ 10 K – genau dieser Wert steckt im A0-Konzept.
- Trockene Hitze: z ≈ 20 K.
EN ISO 11138, EN ISO 17665).