3D-Druck-Kostenrechner

Was kostet ein Druck wirklich? Material, Strom, Maschinen-Abschreibung und Arbeitszeit werden zu Selbstkosten zusammengerechnet – inklusive Ausschuss-Aufschlag und empfohlenem Verkaufspreis.

Material

g
Laut Slicer (Cura, PrusaSlicer …)
€/kg
Preis pro Kilogramm (Spule)

Strom

h
Dezimal, z. B. 3,5 für 3 h 30 min
W
Mittlere Aufnahme; FDM oft 80–150 W
€/kWh
Dein Arbeitspreis

Maschine & Arbeit

Für die Abschreibung pro Stunde
h
Erwartete Druckstunden gesamt (0 = ohne)
€/h
Düsen, Riemen, Reparaturen …
min
Vorbereiten, Lösen, Nacharbeit
€/h
0 lassen, wenn Hobby

Aufschläge

%
Aufschlag für misslungene Drucke
%
Aufschlag auf die Selbstkosten
Material
Strom
Maschine (Abschreibung + Wartung)
Arbeit
+ Ausschuss-Aufschlag
Selbstkosten gesamt
Empfohlener Verkaufspreis

So wird gerechnet

Die Selbstkosten setzen sich aus vier Bausteinen zusammen, auf die ein Ausschuss-Aufschlag kommt:

Material = Verbrauch (g) ÷ 1000 · Preis (€/kg)

Strom = Leistung (W) ÷ 1000 · Dauer (h) · Preis (€/kWh)

Maschine = Anschaffung ÷ Druckstunden · Dauer + Wartung (€/h) · Dauer

Arbeit = Arbeitszeit (min) ÷ 60 · Stundensatz (€/h)

Die Summe wird um den Ausschuss-Aufschlag erhöht (Fehldrucke), das ergibt die Selbstkosten. Der Verkaufspreis ist die Selbstkosten plus Gewinnaufschlag:

Verkaufspreis = Selbstkosten · (1 + Gewinnaufschlag %)

Tipp: Die Maschinen-Abschreibung verteilt den Anschaffungspreis auf die erwartete Lebensdauer in Druckstunden. 400 € auf 2000 h sind 0,20 €/h. Wer rein privat druckt, kann Maschine, Arbeit und Gewinn auf 0 setzen und sieht die reinen Material- und Stromkosten.

Preise verstehen sich netto. Je nach Tätigkeit kommt ggf. Umsatzsteuer hinzu – das ist hier nicht enthalten.